Viele Mopedfahrer bewegen ihre Fahrzeuge bei Dunkelheit und schlechter
Sicht mit überhöhter Geschwindigkeit und
unzureichender Beleuchtung, dabei
könnte man derartige Mängel mit moderatem Aufwand
verbessern und auch sinnlose Unfälle vermeiden!
Einige Generatoren der 80er Jahre in Sternform
leisten
bis 100 Watt, 12 Volt 25 bis 35 Watt Scheinwerfer
lassen sich auch mit
kleinen
Magnetzündergeneratoren versorgen und
könnten die Verkehrssicherheit schon erheblich verbessern!
Frühere Klein und Leichtkrafträder wurden
überwiegend mit
6
Volt 35 Watt Biluxscheinwerfern ausgerüstet, deren
hohe Ströme verursachen aber erhebliche Verluste an
Leitungen, Schaltern, Steckverbindern und lassen niederohmige Lampen
bei tiefen Drehzahlen oft nur glimmen. Bei hohen Drehzahlen erhitzen
sich elektrische Verbindungsstellen, verschleißen schnell und
erhöhen so die Übergangswiderstände. An
12 Volt Leuchtmitteln mit gleicher Leistung
fließt
nur der halbe Strom,
Leitungen und Kontakte würden geschont und nicht so hoch
belastet, die thermische Verlustleistung beträgt bei halbem Strom
nur 25%!
Permanente Gleichstromverbraucher wie Rücklicht und Instrumentenbeleuchtung,
überfordern oft kleine Bordakkus im Stadtverkehr. Die bescheidene elektrische
Energie aus
6
Volt 1 Ah NiCd Akkus
wird schnell verbraucht, folglich bricht die Stromversorgung
unerwartet zusammen, wenn man die Blinker länger
betätigt. Deshalb ist es bei hellem
Tageslicht sogar lebensgefährlich, wenn man
auf stromhungrige und sehr träge ansprechende
"6
Volt 21 Watt" Fartrichtungsanzeiger vertraut? Als
unsere betagten Fahrzeuge
produziert wurden, dachte noch niemand an
"Licht bei Tag" fahren, diese Probleme waren damals nicht im heutigen
Umfang vorhersehbar!
Mit
ultrahellen Leuchtdioden
könnte man solchen
Ärger zufriedenstellend vorbeugen und die Verkehrssicherheit
erheblich verbessern, auch wenn es laut STVO nicht ganz legal ist.
Bei einspurigen Fahrzeugen bis mitte der 70er Jahre,
ist die Lichtausbeute bei niedrigen Drehzahlen
überwiegend sehr
schlecht. An ungeregelten Magnetzündergeneratoren mit schwach
magnetisierten Polrädern, kann man bei tiefen bis mittleren
Drehzahlen, erzwungene selektive Reihenresonanz der Lichtspule nützen. Das
bringt Generator-Leistungsunterstützung
ähnlich wie Turboaufladung, am
stärksten merkt man diesen Effekt bei
Generatoren
mit hohen Leerlaufspannungen. Bei Verwendung von
12
Volt 60/55 Watt H4 Halogenlampen ist diese Eigenschaft am
stärkeren Fernlichtfaden sehr nützlich.
Dafür kann man auch preiswerte Elkos (gepolte Kondensatoren)
mit niedrigen ESR verwenden, um Elkos an Wechselstrom nicht zu
zerstören, müssen sie
ausreichend
Spannungs (ca. 20 fache Nennspannung) und Wellenstromfest
sein. Ungepolte Kondensatoren mit vergleichbarer Kapazität
sind vielfach größer und vor allem sehr teuer. Die
Lebenserwartung von kostengünstigen Elkos im Wechselstromkreis
wird möglicherweise unter 1000 Betriebsstunden liegen, was aber
für alte Mopeds oder Motorräder sehr lange reicht!