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Einige von vielen Amazon Bewertungen:
Ein "must have" für jeden Bastler - mein neuer "Liebling" in der Werkstatt
Von BSs am 9. November 2016
Ich habe mir die Variante Bausatz bestellt und muss sagen dieses Messgerät ist einfach genial, ich bin nun seit rund 40 Jahren in der Elektronik tätig und das ist definitiv das genialste was mir bisher untergekommen ist ! Dieses kleine ( etwa Zigaretten Schachtel große ) Gerät überrascht mit Funktionen die man bei anderen Geräten sehr sehr lange suchen muss. Das ganze zu einem nahezu lächerlichen Preis.
Zu den Funktionen :
- Widerstandsmessung
- Induktivitäten messen, incl. Widerstand
- Kondensatoren messen, incl. ESR
- Transistor messen, es werden eigentlich alle Kennwerte auf ein Blick angezeigt
- Dioden messen, zeigt die Durchlassspannung an
- In grenzen auch Z-Dioden messen ( Durchlass und Zehner Spannung )
- Triacs messen ( nicht probiert, hatte keinen zur Hand )
...
- Frequenz Messung (*)
- Spannungsmessung (*)
- PWM Generator (*)
- Frequenzgenerator (*)
(*) = in Grenzen, das ganze ist natürlich kein Ersatz für entsprechende spezialisierte Messgeräte, reicht aber für eine grobe Einschätzung wenn man mit den Limitierungen ( Spannungsbereich, Frequenzbereich, ... ) leben kann.
Dazu kommt das automatisch erkannt wird um welches Bauteil es sich handelt, selbst die Anschlüsse sind im Prinzip wahlfrei und werden automatisch passend erkannt.
Der Aufbau gestaltet sich sehr leicht, der Bauteilwert/Bezeichnung ist jeweils an der entsprechenden Stelle auf der Platine aufgedruckt, 3 SMD Bauteile ( Kondensator und ESD Schutz ) sind bereits aufgelötet. Alles in allem hat der Aufbau bei mir ca. 45min gedauert, aus Faulheit habe ich die diversen Widerstände mit einem normalen Multimeter vor dem Einbau gemessen.
Im Bausatz ist alles enthalten was man für den Aufbau benötigt, so wie auch auf den Produktfotos sieht. Lediglich ein Widerstand wurde falsch beigepackt, statt der geforderten 2,2k Ohm ist ein 220 Ohm Widerstand dabei. Den konnte ich durch einen aus meinem Bestand ersetzen und hatte somit eigentlich keine unerwartete Verzögerung beim Aufbau. Als Tip : Alle Bauteile vor dem verlöten nochmals kontrollieren ob der Wert mit dem Aufdruck übereinstimmt.
Batterie dran und hat auf Anhieb funktioniert, naja ... fast :) Wenn man die LED verkehrt herum einbaut schaltet das Ding zwar ein, bleibt aber nur solange an wie man auf den Knopf ( Drehknopf drücken ) drückt und geht beim loslassen sofort wieder aus. Bei richtigem Einbau ( kurzes Bein an Kathode ) geht die LED beim Einschalten sofort an und das Messgerät bleibt bis zum Autopower off (28sec) auch an. Selbst der Microcontroller kommt bereits mit geladener Firmware und Kalibrierungs Daten. Da natürlich individuelle Bauteiltoleranzen Auswirkungen auf die Messgenaugkeit haben ist es empfehlenswert das ganze noch zu Kalibrieren. Dazu ist kein Spezial Werkzeug erforderlich, einfach den Drehknopf lange drücken bis das Menü angezeigt wird und dann durch drehen auf auf "Selftest" gehen. Alles weitere wird angezeigt, im Prinzip müssen lediglich die 3 Messanschlüsse kurzgeschlossen werden und zwar so lange bis man aufgefordert wird diesen Kurzschluss wieder zu entfernen. Wenn man die angefangene Kalibrierung abbricht ist der Controller unkalibriert und eine Messung nicht möglich, einfach die Kalibrierung neu starten.
Mein herzlichen Dank und größten Respekt an den/die Entwickler bei microcontroller.net ! Vielen Dank für diese hervorragende Arbeit ! Jedoch nicht vergessen das diese Bausatz hier eine chinesische Variante ist und somit könnten Anpassungen nötig sein, soweit ich verstanden habe ist jedoch eine Standard Firmware geladen ( bei mir Version 1.12k ). Versierte Bastler können mit etwas googeln auch die entsprechenden Konfigurations Dateien für die Sourcen finden um dann eine neuere Version zu kommen ( aktuell ist wohl 1.25k ). Ich habe dies aber bisher selbst noch nicht gemacht. So kann auch auf Wunsch die eingestellte englische Sprache durch deutsch oder etwas anderes ersetzt werden.
Eigentlich wären das glatte 5 Sterne, jedoch einen Punkt Abzug gibt es wegen dem falschen Widerstand sowie hauptsächlich wegen dem Universalsockel bei dem sich der Betätigungshebel immer wieder nach außen ( entlang der Drehachse, also nicht Sockel auf/zu ) bewegt und dadurch nicht immer korrekt die Kontakte schließt. Das ist eigentlich mein größte Kritikpunkt und der Hauptgrund für den Stern Abzug. Wer auf der sicheren Seite sein möchte sollte hier eventuell gleich ein entsprechendes Qualitätsteil einsetzen statt sich hinterher zu ärgern. Im Bausatz ist ein Sockel mit der Aufschrift "TFXTOOL" ( und nein das ist weder ein Tipp noch Ablesefehler, das Original wird mit einem E statt einem F geschrieben ... ). Ein nachträglicher Tausch ist auf Grund der Durchkontaktierungen etwas schwieriger aber mit entsprechender Ausrüstung dennoch möglich.
zweite Bewertung:
Das zusammengebaute Geraet tut was es soll, auch wenn ich es bis jetzt nur kurz testen konnte.
Meine Bewertung bezieht sich mehr auf den Aufbau.
Grundlegend wuerde ich sagen das dieser Bausatz, auch wenn er vom Loeten selber nicht schwer ist, nicht unbedingt fuer Anfaenger geeignet ist. Der Grund dafuer: Es liegt leider keine Anleitung irgendeiner Art bei. Weder ein Bestueckungs- oder Schaltplan, noch eine Bedienungsanleitung fuer das Geraet selber. Alle Werte und Modellnummern sind auf dem PCB abgedruckt. Zwei SMD Komponenten sind auf dem PCB bereits vorbestueckt, SMD Loeten ist also nicht noetig.
Die mechanischen Bauteile, insbesondere der ZIF Sockel und die Schraubklemmen, sind unterste Qualitaetsstufe und ich erwarte sie frueher oder spaeter tauschen zu muessen. Bei dem Preis kann man aber nichts besseres erwarten.
Ein Widerstand war falsch eingepackt, ich hatte einen 220 Ohm zuviel, dafuer fehlte ein 180KOhm. Den konnte ich aus meinem Bestand austauschen.
dritte Bewertung:
Vorbemerkung:
Bei dem EZM 328 handelt es sich um kein für den Verkauf entwickeltes Produkt. Vielmehr wurde die Software von K.H. Kübbeler entwickelt und als Anwendung für Microcontroller im Internet publiziert. Das ist aus meiner Sicht eine hervorragende Arbeit. Ein Entwicklungsziel war offenbar der Einsatz des Microcontrollers als Bauteiltester mit möglichst wenig zusätzlichem Schaltungsaufwand. Die Software ist für verschiedene Controllertypen geeignet und kann vor dem Laden des Programms in den Controller je nach Anwendung konfiguriert werden. Der Softwareentwickler hat eine sehr ausführlich Dokumentation ins Internet gestellt (neueste Version vom Januar 2017 für die Software 1.12k). Dort wird alles sehr ausführlich beschrieben, einschließlich aller Einschränkungen!
Von eifrigen Zeitgenossen in Fernost wurde die Software übernommen, ein kleines Board dafür gebaut und das Ganze im Internet angeboten. So gibt es mittlerweile eine Reihe von Anbietern mit leicht differierenden Hardware-Lösungen. Es ist aber immer der gleichen Software, nur unterschiedlich konfiguriert. Dadurch ist es dem Anwender, der keine Platinen herstellen möchte und keine Microcontroller programmieren will, möglich, diese Software einzusetzen. Gut ist auch, dass hier ein Händler aus Fernost über Amazon ausliefern lässt, das macht den Versand schneller und ökonomischer.
Im Normalfall einer Produktentwicklung für Messzwecke wäre die Hardware eigens für diesen Einsatz entwickelt worden, quasi mit einem Interface zum Meßobjekt und einem Interface zum Microcontroller.
vierte Bewertung:
Mittwoch früh bestellt und Donnerstag per DHL angekommen (Standard Versand) WOW!
Der Artikel kam vollständig wie auf den Bildern an. Es hat absolut nichts gefehlt. Alle Bauteile
hatten die geforderten Werte. Eine Stunde Löten (Anfänger) und das Teil war fertig und hat
auf Anhieb funktioniert. Wozu die Schraubklemmen gedacht sind hat sich mir noch nicht erschlossen.
Kapazität/Widerstand/Transistor wurden erfolgreich gemessen.
fünfte Bewertung:
Verzweifelt wollte ich das Teil schon reklamieren, dann drückte ich mal kurz auf den Drehgeber und es erweckte zum Leben. So ganz ohne Beschreibung ist doch nicht das Ideale. Die Tests jedoch begeistern. Grenzwerte lassen sich zwar nicht ermitteln, doch sonst zeigt es alles an was in dem Prüfling steckt, auch wenn man nicht einmal weiß ob es ein FET oder ein PNP/NPN Transistor ist - das ist absolut begeisternd.